Die Geschichtsschreibung von Randegg beginnt im Jahr 1210. Seit 1328 sind in Randegg Kapläne nachweisbar, die Mutterpfarrei war Gailingen am Hochrhein, über dem Rauhenberg gelegen. Erst im Jahr 1663 wurde Randegg zur eigenständigen Pfarrei erhoben. In diesem Jahr wurde auch die Rosenkranzbruderschaft gegründet, das Rosenkranzbuch befindet sich im Pfarrarchiv. Die Gründung der Bruderschaft geht wohl auf den Einfluß der Konstanzer Dominikaner zurück.
Von 1738 - 1
Quelle: MB
756 bestand über allem Kirchenbesitz eine Pfandherrschaft der Augustiner - Chorherren im Kloster Beuron. Diese hatten die Kirche für 61.000 Gulden gekauft. Indieser Zeit wurde der spätgotische Chorraum neu gestaltet im Stil der spätbarocken Epoche (Rokoko).
Randegger Kirchenglocke von 1209
Schon der älteste Sakralraum in Randegg, die Schlosskapelle, unterstand dem Patronat der heiligen Ottilia. So lag es nahe, die im 13.Jahrhundert erbaute Kirche (damals noch nicht Pfarrkirche) der Patronin der Augenleidenden und Blinden zu weihen.
Der Turm stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Mit seinen glasierten Dachziegeln und der schiefen Spitze ist er ein schönes und markantes Wahrzeichenvon Randegg.
Im Kirchturm befindet sich die älteste datierte Glocke Deutschlands aus dem Jahr 1209.