Felix I., geboren um 210 vermutlich in Rom als Sohn eines gewissen Constantius, trat sein Amt als Oberhaupt der römischen Christengemeinde im Januar 268 (oder 269) als Nachfolger des im Dezember 267 (oder 269) verstorbenen Dionysius (Heiliger) an. Über sein Leben und Wirken ist kaum etwas bekannt, außer dass er für die endgültige Absetzung des Irrlehrers Paulus von Samosata als Bischof von Antiochia in Syrien (am Orontes; heute Antakya in der Südosttürkei) sorgte und mit dessen Nachfolger Domnos in Kirchengemeinschaft trat, damit dieser in den Besitz der ihm zustehenden Bischofswohnung gelangte, die Paulus nicht räumen wollte. Kaiser Aurelian (270–75) hatte nämlich entschieden, dass derjenige die Wohnung erhalten sollte, mit dem »die Bischöfe Italiens und der Stadt Rom in Verbindung stehen«.
Felix I. starb am 30. Dezember 273 (oder 274) eines natürlichen Todes und fand sein Grab in der von Papst Calixtus I. (um 217–22; Heiliger) gebauten Papstgruft an der Via Appia (Katakomben San Callisto). Sein Nachfolger auf dem »Stuhle Petri« wurde Eutychianus (bis 282 oder 283; Heiliger).
Darstellung: im Papstgewand
Attribute: Tiara, Kreuzstab (mit zwei oder drei Querbalken), Buch

Quelle: Herder-Verlag
